Ins Kino zu gehen, ist für mich immer wie die Reise in ein
fernes Land oder ein anderes Leben, manchmal in eines, das es so
überhaupt nicht geben kann. Und bisweilen bin ich froh, wenn das
Licht im Saal wieder angeht und das Gesehene nichts mit meinem
eigenen Leben zu tun hat.
Seit sich vor reichlich hundert Jahren die Kinosäle öffneten, haben die Menschen staunend, weinend, lachend, träumend, verängstigt und manchmal vielleicht auch enttäuscht vor der Leinwand gesessen. Die Kunstform Kino hat unser Leben bereichert, unsere Phantasie beflügelt und unsere Gedankenwelt erweitert.
Dabei sind die Geschmäcker verschieden. Nicht jeder bevorzugt zweistündige Autoverfolgungsjagden mit knallharten Männern und obercoolen Sprüchen - natürlich immer perfekt gestylt und mit den anatomisch perfekten Blondinen an der Seite. Doch auch der Arthouse-Streifen, der minutenlang verwackelt die wortlose Unbewegtheit der Protagonisten einfängt, weiß nicht jeden Zuschauer zu begeistern.
Auf andere Filme können sich jedoch viele Menschen
einigen. Unter den Top 10 einer bekannten Internet-Filmseite finden
sich zum Beispiel "Der Pate", "Pulp Fiction", "Schindlers Liste",
"Der Herr der Ringe" und "Einer flog über das Kuckucksnest". Die
Filme haben eines gemeinsam, sie wurden mit Oscars ausgezeichnet,
der wohl höchsten Auszeichnung im Filmgeschäft.
Filmgeschichten bei meinFIGARO
In der meinFIGARO-Sendung am 25. Februar, 13:00-17:00 Uhr werde ich im Studio sein und Wissenswertes über den Oscar, die in diesem Jahr nominierten Filme und auch über die Streifen und Regisseure, die unberechtigterweise keinen dieser goldenen Schwertträger erhielten, berichten. Eines interessiert mich dabei ganz besonders:
Welcher Film hat Sie begeistert?
Haben Sie einen ganz persönlichen Kino-Favoriten, der vielleicht sogar ihr Leben verändert hat? Welchen Film sollte man unbedingt gesehen haben? Welchem Kinostreifen würden Sie Ihren ganz persönlichen Oscar verleihen und warum? Dies muss nicht unbedingt ein aktueller Film sein, auch Film-Klassiker haben ein Anrecht auf Ihren persönlichen Oscar!
Und vielleicht haben Sie ja auch noch ein paar Oscar-Trophäen für andere Sparten übrig? Welcher Schauspieler, welche Filmmusik, welche visuellen Effekte, welcher Schnitt oder welcher Dokumentarfilm hätte Ihrer Meinung nach ebenfalls einen Oscar verdient?
Ich bin gespannt!
Ausführliche Empfehlungen und Begründungen für die Verleihung des persönlichen Oscars eignen sich natürlich auch für einen Text unter meinTIPP.


90 Kommentare
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magentis1984
"Der Pianist" ist sicher ein optischer Filmhöhepunkt. Zum Teil habe ich ihn selbst auch gesehen.
Ich kann mich allerdings bei Filmen nur noch schwer bei dieser Thematik konzentrieren, da es für mich mittlerweile zu ausgelutscht ist. Ebenso dieses ganze Stasizeugs (Ulrich Mühe möge in Frieden ruhen.).
Mir schwimmt bei solchen Filmen auch zu viel Ablenkerei vom Heute mit. Donnerstag, 08. März 2012, 09:53 Uhr
Rimapu
Politische Interpretation? Donnerstag, 08. März 2012, 00:17 Uhr
Rimapu
Intelligenz? Donnerstag, 08. März 2012, 00:15 Uhr
Elevin
Mir geht es wie PianoPerlhuhn ,muß auch immer erst mindestens 25km fahren um zum nächsten Kino zu kommen .Da ist mit spontan mal einen Film ansehen immer nicht viel drin.
Ich ziehe Kino dem Fernsehen vor ,ohne Frage aber der Umstände wegen muß ich oft auf DVD zurück greifen.
Ich persönlich liebe die Jane Austen-Verfilmungen.Stolz und Vorurteil- Sinn und Sinnlichkeit.
Da kann ich so schön abschalten und mal nur genießen. Oder die Herr der Ringe -Trilogie ,die ich selbstverständlich im Kino an gesehen habe.
Großes Kino ist manchmal auch sehr anstrengend und nicht immer ist meine innere Verfassung dazu bereit.
Z.Beispiel "Der Pianist" ,so was nimmt mich immer mächtig mit(ist ja auch Sinn und Zweck der Verfilmung) ,aber wie gesagt nicht immer bin ich dazu in der Verfassung mich mit diesen Themen aus einander zu setzten. Sonntag, 26. Februar 2012, 17:39 Uhr
magentis1984
Bis Heute unerreicht, finde ich:
Spartacus (1960)
Der Film hat ja einen enormen Anspruch. Philosophie, Poesie, Freiheitsgedanken, Kritik an der Zweiklassengesellschaft, kapitalistische Gier, und und und.
"Politik ist ein praktisches Handwerk! Wenn dir ein Verbrecher helfen kann, wärst du sehr dumm, nicht zuzugreifen!"
Sir Peter Ustinov hat zwar nicht die Hauptrolle, spielt aber alle Anderen gnadenlos an die Wand. Jede Sekunde ein Genuss.
Sir Laurence Olivier verkörpert den arroganten Oberfiesling, dass ich es mir nicht noch besser vorstellen kann.
Sowas gibt es Heute im Film einfach nicht mehr.
Angenehm finde ich, dass in diesem Film Nichts überfrachtet zu sein scheint. Alles kommt recht kühl und auf den Punkt, direkt, ohne Opulenz.
http://farm2.static.flickr.com/1347/4734598732_... Sonntag, 26. Februar 2012, 15:48 Uhr
uwerner
Seit gestern, Sahras Schlüssel...absolut empfehlenswert, Figaro hatte den Film nicht so sehr empfohlen..
beide Daumen oben!! Sonntag, 26. Februar 2012, 11:59 Uhr
downtown
Diesmal leider keine Zeit um die Sendung zu hören oder im Forum "mitzumischen". Gerade Film wäre mir ein Thema gewesen...
Viele der bereits genannten Filme finden sich auch in meiner ewigen Bestenliste
Andrej Tarkowski, Fritz Lang, Lost in Translation, Natural Born Killers uvm.
Nur mal drei persönliche Renner, die glaube ich noch nicht vorkamen:
Akira Kurosawas Träume
Broken Flowers
Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling
@yvo und isi - kennt ihr da auch das Musikvideo mit Russel Crowe zu "One good year"? Finde ich klasse wie den Film
http://www.youtube.com/watch?v=wjiOHMIxk2o& ;...
Sonntag, 26. Februar 2012, 02:35 Uhr
Lauramarie
Seit heute: The Artist...
beide Daumen sind oben! Samstag, 25. Februar 2012, 19:49 Uhr
lesend
Gute Filme gibt es so viele!
Meine persönlichen Dauer-Favoriten sind eher kommerzieller Natur: Harry Potter (alle 8), Pappa ante Portas, Die Feuerzangenbowle, Das Haus in Montevideo, Der Pianist... und noch so viele mehr.
Trotz den schönen Bildern und dass man Filme auch in größerer Runde schauen kann, finde ich lesen viel wichtiger. Da wird die eigene Phantasie mehr angeregt. Samstag, 25. Februar 2012, 16:21 Uhr
PianoPerlhuhn
...ach ja...und um die seriöse Sphäre mal zu verlassen: "Die Simpsons - Der Film" find ich auch nicht so schlecht :-D Samstag, 25. Februar 2012, 14:21 Uhr
PianoPerlhuhn
Ganz oben auf meiner Oscar-Liste steht auf jeden Fall "Tanguy - der Nesthocker" (hab ich hier auch schon mal empfohlen)
Leider liegt das nächste Kino von hier fast 30km weit weg. Insofern war der Kinogenuss für mich schon immer etwas beschränkt. Deshalb fallen mir so spontan auch kaum Filme ein. Die meisten Filme kenne ich eben nur übers Fernsehen oder aus der Schule. Ansonsten versuche ich mich mit Kinomagazinen im Fernsehen oder Rezensionen im Internet "über Wasser zu halten"...... Samstag, 25. Februar 2012, 14:18 Uhr
Caulfield
Mein Lieblingssatz aus "Der Name der Rose": Sean Connery´s rechthaberisches "I was right! I knew it!". Samstag, 25. Februar 2012, 13:41 Uhr
syy
Ist ja interessant, dass die Diskussion jetzt in Richtung der Alien-Filme geht. Ich hatte ernsthaft überlegt, "Alien 3" als meinen persönlichen Oscar-Favoriten zu nehmen.
Bei diesem Teil ist so viel auf der Metaebene zu finden. Die weibliche Versuchung in Person von Ellen Ripley im selbsterwählten Paradies der Strafgefangenen, welches gleichzeitig eine Hölle ist. Auch die Musik (Elliot Goldenthal!) ist hier grandios und erweitert den FiIm enorm, auch auf der Metaebene. Wer drauf achtet: Als Ripley mit dem Raumschiff in die Atmosphäre des Planeten eintritt, ertönt ein "Agnus Dei" als Motiv, eine Anspielung auf ihre Rolle als Versuchung der eigentlich zum Glauben bekehrten Strafgefangenen.
Nun, es gibt ja immer mehrere Oscars. :-) Hier bekommt von mir das Drehbuch einen, der Regisseur, die visuellen Effekte, Sigourney Weaver soundso und natürlich die Musik! Samstag, 25. Februar 2012, 13:14 Uhr
Caulfield
Als ich "Amadeus" von Milos Forman das erste Mal (in deutscher Synchronisation) gesehen habe, habe ich gedacht: Oh my God, typisch Hollywood. Als ich mir dann Jahre später die Doku vom Making of in Prag 1983 angesehen habe, habe ich gedacht: was für voreingenommene Antikommunisten, diese Amerikaner. Samstag, 25. Februar 2012, 06:54 Uhr
magentis1984
@Tom_Hartman
Ich stimme Ihnen bei Teil 4 zu. Auch ich mochte und mag diesen Film und finde ihn besser als die Kritiker es meinen. Dazu ist er ja noch rabenschwarz und auch spannend. Hier ist auch die bedrohliche Atmosphäre deutlich. Das es de facto ein derber Horrorfilm ist, Das ignoriere ich und schaue an bestimmten Stellen weg (z. B. Gediman´s Tod).
Teil 2 mochte ich schon immer. Hollywood ja, aber sowas von menschlich-lebensecht, unverfälscht und spannend. Die drohende Atmosphäre wurde beibehalten und wirkt. Die Akteure stehen unter enormem Stress und müssen aber die Selbstbeherrschung wahren.
Teil 3 ist auch sehr tiefsinnig mit Botschaften, depressiv und vielleicht filmisch einfach nur falsch platziert worden? Es hätte kein Film in der Alien-Reihe werden sollen, finde ich. Freitag, 24. Februar 2012, 23:04 Uhr
unsichtbar
Brot und Tulpen - es ist einfach ein kleiner großer Film mit starken Schauspielern, die nicht viel Aufhebens um sich machen Freitag, 24. Februar 2012, 22:15 Uhr
unsichtbar
Brot und Tulpen - es ist einfach ein kleiner großer Film mit starken Schauspielern, die nicht viel Aufhebens um sich machen Freitag, 24. Februar 2012, 22:15 Uhr
unsichtbar
Brot und Tulpen - es ist einfach ein kleiner großer Film mit starken Schauspielern, die nicht viel Aufhebens um sich machen Freitag, 24. Februar 2012, 22:15 Uhr
Tom_Hartmann_FIGARO
@magentis 1984
Was hältst Du denn von den anderen drei Alien-Filmen? Was ich an dieser bemerkenswerten Reihe ja wirklich sehr schätze, sind die ausgeprägten Handschriften der jeweiligen Regisseure. Mit Teil 2 musste ich lange kämpfen, war mir lange zu militant, auf der anderen Seite finde ich ihn aber wirklich sehr, sehr spannend. Teil 4 wiederum finde ich besser als viele Kritiker, insbesondere, weil sich der Ripley-Charakter auf bemerkenswerte Art weiterentwickelt. Freitag, 24. Februar 2012, 21:41 Uhr
widderjan
Mitunter hab ich den Eindruck, dass in sämtlichen Western mehr Menschen mitwirkten, als im 19.Jh. dort überhaupt gelebt haben; oder dass mehr Krimis gedreht werden als es Morde gibt. - Beides stimmt natürlich nicht (letzteres höchstens lokal, etwa bei Krimis über Mordserien in skandinavischen "Dörfern").
Ich möchte noch einen (Alleinstellungs?)Aspekt für meinen Vorschlag anführen, der mir in dem Blog hier auffällt: Filme - große besonders - handeln ja meist von einem od. mehreren der unzähligen menschlichen Probleme, von gesellschaftlichen Verstrickungen u. moralisch kontroversen Fragen. Von alldem scheint "Reise in die Urzeit" frei zu sein - ja be-freit zu sein. Vllt. kann der Film sich gerade deshalb dem Wesen des Menschseins umso klarer widmen und dies empathisch vermitteln? Freitag, 24. Februar 2012, 18:43 Uhr
uwerner
@agguss
JA Melancholia, der hat uns auch beeindruckt, der war soetwas von surreal, die Musik von Wagner mag ich eigentlich nicht so...aber in diesem Film war sie "staatstragend" ein toller Film, trotz oder gerade wegen des wirren Kopfes... Freitag, 24. Februar 2012, 18:37 Uhr
aggusss
Für mich ist "Magnolia" nach wie vor ein bemerkenswerter Film, weil er mit Bldern arbeitet, die unter die Haut gehen und zum nachdenken bringen. Insgesamt faszinieren mich Filme, die einen in irgendeiner Weise zurück lassen, sei es, weil der Schluss offen bleibt, sei es, weil er weder tragisch noch komisch ist. So auch der bildgewaltige "Time of the Gipsies". Weitere grandiose Filme sind für mich "Wie im Himmel", "Leolo", "Babel", The Sixt Sense", "L.A.Crash" und zuletzt "Melancholia". Bei den Deutschen finde ich auch die Drehsen-Filme gut und einige Filme von Doris Dörrie wie "Bin ich schön".
Es gibt für mich 2 Kategorien Filme: die eine, die einen gut oder schlecht gelaunt aus dem Kino kommen lässt und die andere, die einen gar nicht ganz raus kommen lässt, weil man hängen geblieben ist - und darüber reden muss - das finde ich gut und wichtig! Freitag, 24. Februar 2012, 15:47 Uhr
Tobias_Kluge_FIGARO
@yvokiwi: ich bin auch von der deutschen Stimme von Meryl Streep absolut begeistert und total stolz darauf, dass wir sie in der Sendung haben. Also ja:Begeisterungsstürme!! :-)
Außerdem sei gesagt: auch Yvokiwi leistet ja einen wunderbare Anteil zur Sendung ( In Darkness, FSK-Debatte). zu hören gegen 13:50uhr!!
Freitag, 24. Februar 2012, 15:41 Uhr
Lauramarie
Michaela_Khamis...... Pina ist durchaus auch was für Nichttänzer, die ein Faible fürs "Tanzgucken" , für Ästhetik der Körper und gekonnte Bewegungen haben....
Zu den Dresenfilmen fällt mir übrigens noch " Wolke neun" ein!
Freitag, 24. Februar 2012, 15:06 Uhr
uwerner
Babel...hat mich auch immens beeindruckt..GLOBALISIERUNG neu definiert Freitag, 24. Februar 2012, 14:55 Uhr
Michaela_Khamis_FIGARO
@wehnuss: das allein-kino-erlebnis hatte ich bei "Pina", dem ich für die Oscars auch alles gute wünsche. aber dieser film ist wirklich einer, den man nur mit gleichgesinnten sehen sollte, die möglichst auch getanzt haben. oder eben allein. Freitag, 24. Februar 2012, 14:43 Uhr
yvokiwi
@Tobias_Kluge Und ich deutete diese Ausrufezeicheninvasion als Begeisterungsstürme!
Na gut, ich lasse mich überraschen. Freitag, 24. Februar 2012, 14:13 Uhr
yvokiwi
He Isi, das ist unser absoluter Lieblingsfamiliengutelaunefilm, den ich nicht missen wollte.
Das wichtigste im Leben ist
TIMING
Freitag, 24. Februar 2012, 14:09 Uhr
Isidorus
Und noch eine Oskar für den besten Film über Wein ... und weil ich den Bänker und die Winzerin kenne, die eine ähnliche Geschichte in Deutschland erlebt haben ...:
Ein gutes Jahr
http://www.youtube.com/watch?v=DBaRELIgVFk
Geld oder Leben?
vom lebendigen, geldlosen Don Isí Freitag, 24. Februar 2012, 12:14 Uhr
akbara
Ich liebe Filme, schaffe es aber nicht so oft, ins Kino zu gehen und...manche Filme kommen nicht in der Provinz...alles "faule" Ausreden....!!! Aber am Dienst ag war ich im Kino und im Saal war kein Stuhl frei...
"Ziemlich beste Freunde"... ein mitreißender Film... zum Nachdenken, zum Lachen, aber auch zum Weinen. Freitag, 24. Februar 2012, 11:50 Uhr
Tobias_Kluge_FIGARO
@yvokiwi:
NAAAAAJA...also.....ähhmmm....
bitte die 3 Ausrufezeichen und Smiley beachten! Wie soll ich sagen..!? ....:-).......Es ist gewissermaßen die DEUTSCHE Meryl Streep!! Mehr wird noch nicht verraten!
Freitag, 24. Februar 2012, 11:06 Uhr
yvokiwi
@Tobias_Kluge_Figaro
Donnerwetter, Meryl Streep höchstpersönlich. Das kann nicht jeder Sender von sich behaupten.
Gratulation. Freitag, 24. Februar 2012, 10:19 Uhr
magentis1984
Für mich ist Alien 1 bis Heute unerreicht. Es ist ja bekannt, zu Was Konzerne in der modernen übertechnisierten Zeit fähig sind.
Nur dass die Handlung, um es drastischer zu zeigen, eben in die nahe (möglicherweise interstellare) Zukunft der nächsten 100 Jahre verlegt wurde. Etwas dramatisierter fürs Kino.
Spätestens bei diesem Film hätte jeder Mensch in den Sekundären Wirtschaftsländern aufwachen müssen. Eine deutlichere Warnung konnte es kaum geben. Und die Arbeitnehmer dieses Rüstungs/Kolonialisierungskonzerns Weyland-Yutani Corp. sind mehr oder weniger machtlos, als "Bediener" der technsichen Ausrüstung und können durch gezielte Aktionen auch noch unschädlich gemacht werden.
Ein Android wird unerkannt in die Mannschaft gebracht. Freitag, 24. Februar 2012, 09:46 Uhr
Tobias_Kluge_FIGARO
Liebe ALLE, wir haben Meryl Streep in der Sendung!!!!! ;-)
Ich bin sehr gespannt auf "Die eiserne Lady". Am WE laufen die ersten Previews ( z.b. in Leipzig Passage Kinos).
Im Übrigen haben wir die Schauspielerin JULIA JÄGER im Interview, die 2009 bei den Oscars dabei war und in dem mit einem Oscar ausgezeichneten Kurzfilm "Spielzeugland" mitwirkte.
Außerdem schalten wir morgen live nach L.A. zu unserem Korrespondenten Jan Tussing....
ich bin sehr gespannt. Ich hoffe, ihr auch!
Freitag, 24. Februar 2012, 09:45 Uhr
Tom_Hartmann_FIGARO
Der letzte Film, nachdem ich völlig aufgelöst war, der hat mit Entsetzen oder etwa mit Psychogrusel nichts zu tun. Oder wenn mit Entsetzen, dann in einem ganz anderen Sinn. Nach "Zeiten des Aufruhrs" wusste ich irgendwie partout nicht, wohin mit mir. Was wohl auch am Thema liegt: was will man im Leben, was aber setzt man davon um. Was ist Traum, was Realismus, was Anpassung. Und ein Film, der mich ewig nicht wieder los ließ, war "Crash" von David Cronenberg. Weil er auf die Frage nach dem Lebenssinn eine radikale Antowrt findet. Der Kinobesuch war im Grunde ein erschütternder Abend. Ich saß hinterher mit meinen Freunden im Restaurant, und wir schwiegen und schwiegen, weil jeder für sich den Film verdauen musste. Freitag, 24. Februar 2012, 09:05 Uhr
magentis1984
Aber Vorsicht, der Film könnte epileptische Anfälle hervorrufen. Ständiges Videokameragewackel, als wäre es eine reale Doku, was es ja nicht war. ;-)) Aber die Vermarktungsmasche hat perfekt funktioniert.
Netter Psychogrusel ist es schon, wenn auch Alien 1 im Vergleich dazu meisterhaft ist. Freitag, 24. Februar 2012, 08:28 Uhr
yvokiwi
@syy Das hört sich verheißungsvoll an.
Ich weiß jedoch nicht, ob ich mir den nach dem unter die Haut gehenden Entsetzen hervorrufenden "In Darkness" antun kann. Meine emotionalen Reserven für solche Filme sind vorerst verbraucht. Freitag, 24. Februar 2012, 07:39 Uhr
syy
Ein absolut faszinierender Film ist für mich Blair Witch Project!
Was hier am Anfang befremdlich wirkt, die laienhafte verwackelte Kameraführung, schafft mehr und mehr eine beklemmende Realitätsnähe.
Die Story: Drei Filmstudenten wollen einen Film über die sagenumwobene Hexe in den Wäldern von Blair drehen. Von dieser gibt es verschiedene Schauergeschichten, die von den Bewohnern der Gegend immer wieder erzählt werden. Die Studenten nehmen das ganze anfangs nicht ernst.
Sie ziehen irgendwann mit einem Zelt los, um in den Wäldern von Blair mehr Drehmaterial zu erhalten. Denn dort soll die Hexe ihr Unwesen getrieben haben. Dazu muss die Filmcrew auch im Wald übernachten. Und dort hören sie plötzlich des Nachts unheimliche Geräusche, das übliche Knacksen und Rauschen des Waldes aber irgendwann auch fernes Kindergeschrei und andere Geräusche, die sie nicht einordnen können. Am Morgen finden sie rund um das Zelt merkwürdige aus Ästen zusammengebundene Symbole. Und alles wird noch beklemmender ...
Das besondere an dem Film ist für mich, dass hier überhaupt nicht mit den üblichen Horrorelementen gearbeitet wird, keine plötzlichen "Erschrecker" in Bild und Ton, kein aufblitzendes Messer etc.
Im Gegenteil: den Horror gestaltet sich im Kopf der Zuschauer. Es ist das Gruseln, das man als Kind zuletzt erlebt hatte, zum Beispiel, wenn die Eltern im Theater waren und es überall in der Wohnung knackste. Dieses Angstgefühl beschwört Blair Witch Projekt wieder auf. Es ist eine Urangst, die dadurch ganz tief unter die Haut geht und die gänzlich gegen die Vernunft des Erwachsenseins steht, mit der man ja mittlerweile vertraut ist.
Ich muss gestehen, dass ich nach dem Sehen dieses Filmes mehrere Wochen vor dem Einschlafen unters Bett geschaut habe und auch generell eine an die Kindheit erinnernde Angst im Dunkeln verspürt habe.
Einen Oscar hat der Film damals nicht erhalten - wohl aber verdient! Freitag, 24. Februar 2012, 01:43 Uhr
yvokiwi
Etre et avoir
"Wie im Himmel"
Babettes Fest
Bleu
Die Spitzenklöpplerin
Zusammen ist man weniger allein
Die Kinder des Mr. Mathieu
Shall we dance
das wären ein paar meiner Lieblinge, die ich auszeichnen würde
Donnerstag, 23. Februar 2012, 18:26 Uhr
wehnuss15
Liebe Michaela Khamis,
ja, das freut mich!
Ich muss noch etwas ergänzen: zum "Pianisten" bin ich allein ins Kino gegangen. Und an einer bestimmten Stelle konnte ich nicht mehr, ich habe unwillkürlich laut gestöhnt! Die neben mir sitzende fremde junge Frau sah mich daraufhin immer wieder von der Seite an, wohl, um rechtzeitig reagieren zu können, wenn bei mir ein "ernsthafter Zustand" eintritt! Ich habe mich anschließend bei ihr bedankt!
Liebe Grüße! w.15 Donnerstag, 23. Februar 2012, 17:27 Uhr
meyertomas
Es ist in Ordnung, so hat nun jeder seine Meinung, natürlich auch FIGARO selbst. Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben, ohne derart politisch werden zu wollen. Nun akzeptiere ich aber auch die Meinung anderer, denen es z.B. nicht so gut gelingen mag, vorurteilsfrei an diesen Film heranzugehen. Vielleicht aber auch liegt es an meiner Tätigkeit, allen Dingen erst einmal unvoreingenommen gegenüberzutreten und erst am Schluß zu werten, wenn überhaupt. Allerdings stimme ich zu, da der Film dem deutschen Volk bewußt vorenthalten wird (auf die Gründe mag ich nicht weiter eingehen), und ihn damit nur wenige zu sehen bekommen um sich eine eigene Meinung ohne Beeinflussung von außen bilden zu können, ist es hier sicher nicht das richtige Forum. Doch ging es mir lediglich um die Beantwortung der hier gestellten Frage nach dem persönlichen Oskar. Diese Frage habe ich beantwortet. An den Reaktionen des Forums erkenne ich, wann es genügt. Ich denke, das ist hier der Fall. Ich möchte mich noch bei all denen entschuldigen, denen ich mit meinen Anmerkungen und meiner Meinung unangenehm zu nahe getreten bin. Es sollte nicht diesen Rahmen sprengen. Damit soll zu diesem Thema auch von mir ein Schlußstrich gezogen werden, und ich danke dafür, das zumindest die angedachte und mir angekündigte Beitragssperre bislang nicht umgesetzt wurde. Ende. Donnerstag, 23. Februar 2012, 16:23 Uhr
Radiohoerer
Religulous - Bill Maher => wurde leider in Programmkinos versteckt
Das Leben des Brian - Monty Python
Matrix (nur erster Teil!!!)
The Game mit Michael Douglas
Pappa ante Portas - Loriot
Kinderfilme:
Alice im Wunderland in Version von Disney
Fantasia - uralt, auch Disney
Das fliegende Klassenzimmer - Erich Kästner
Donnerstag, 23. Februar 2012, 15:52 Uhr
Michaela_Khamis_FIGARO
achja. fast vergessen: "das leben ist schön". damit stehe ich sicher auch nicht allein. Donnerstag, 23. Februar 2012, 15:01 Uhr
Michaela_Khamis_FIGARO
@wehnuss15
also wir müssten uns schon mehrmals im kino getroffen haben :-)
meine favoritenliste sieht ähnlich aus.
statt "le bal" käme bei mir noch der "klub der toten dichter" dazu.
aber ansonsten: volltreffer. Donnerstag, 23. Februar 2012, 15:00 Uhr
Tom_Hartmann_FIGARO
@KleinerBaer
Hi, Kleiner Baer, wenn ich über meine ersten Erlebnisse mit russischen Filmen nachdenke, da sind das wohl die Märchenfilme: "Abenteuer im Zauberwald", "Feuer, Wasser und Posaunen", "Das Märchen vom Zaren Saltan" usw. Aljonuschka, Iwanuschka, die Baba-Jaga, die von einem Mann gespielt wurde. Die Filme habe ich als Erwachsener dann doch mit ganz anderen Augen gesehen. Sie erschienen mir teilweise poetischer, aber teilweise auch düsterer. Und dann haben mich noch zwei Science Fiction-Filme sehr beeindruckt, nur dass die damals wohl noch utopische Filme hießen: "Der Amphibienmensch" und "Planet der Stürme". Donnerstag, 23. Februar 2012, 11:36 Uhr
wehnuss15
"Der Pianist"
"Die Kinder des Monsieurs Matthieu"
"Le bal"
"Der Vorleser"
Donnerstag, 23. Februar 2012, 11:21 Uhr
Tom_Hartmann_FIGARO
@alleanderen
Entschuldigt die ausführliche Darlegung im letzten Kommentar. Aber ich musste das jetzt mal machen. Donnerstag, 23. Februar 2012, 09:54 Uhr
Tom_Hartmann_FIGARO
@meyerthomas
Ich möchte doch einiges loswerden, in der Hoffnung, dass Du zumindest einiges an Deinen Darlegungen hinterfragst.
Erst einmal. Worum wird eigentlich diskutiert? Wenn du nicht provozieren willst (das wäre ja nicht auszuschließen), dann willst Du offenbar einem Film zu seiner künstlerischen Anerkennnung verhelfen. Um den künstlerischen Wert von "Ich klage an" diskutieren, bar jeden politischen Kontextes. Das geht ganz offenbar in diesem Forum schlecht. Zum einen, weil viele (inklusive meiner Person) den Film nicht kennen, was sicher auch damit zu tun hat, dass der Film zu den sogenannten Vorbehaltsfilmen gehört und nicht mal eben von der Videothek an der Ecke geholt werden kann. Aber das bedeutet auch, dass die rein künstlerische Leistung des Films ( bin mit der Formulierung nicht gerade zufrieden) nicht in Abrede gestellt wird. Ich verweise da gern auch auf einen Artikel von Harald Mühlbeyer unter http://screenshot-online.blogspot.com/2011/05/k.... Er schreibt: "Das ist die hervorragende Qualität von „Ich klage an“: dass er so modern gestaltet ist. Das Spiel ist natürlich, die Charaktere nachvollziehbar, die Figurenkonstellation nicht ausgeformt, sondern subtil umschrieben, die Dramaturgie steigert sich ohne Längen, und das Thema ist ergreifend."
Aber wird mir deshalb der Film sympathischer? Keineswegs. In meinen Augen wirkt der Film perfide. Wieso? Film hat bei den Nazis eine wichtige propagandistische Funktion ausgefüllt. Sie haben gezielt auf die Suggestivkraft des Bildes gesetzt. Implizit sagst Du es ja selbst. Denn wenn Du schreibst "Allein schon dafür eine Beitragssperre anzudenken, erinnert mich an andere Zeiten, doch am wenigstens an eine Demokratie", soll das ja wohl bedeuten, Dich erinnerst solch Verhalten an eine Diktatur und die zensiert, kontrolliert. Wenn Dich schon ein gesperrter Beitrag daran erinnert, was glaubst Du dann, was den Nazis ein Film bedeutet hat.
Dir gehe es, schreibst Du, nicht um eine Politisierung des Films, aber genau das ist es ja: "Ich klage an" hat bei den Nazis eine politische, ideologische Funktion zu leisten. Worin besteht die Deiner Meinung nach? Zu unterhalten? Ein Film über Sterbehilfe zu drehen? Oder geht es vielleicht doch um das von Dir mal eben als "politisches Drumherum" ( meinst Du damit Judenverfolgung, Zweiter Weltkrieg, Konzentrationslager?) Bezeichnete? Geht es nicht vielleicht doch darum, einen Film zu drehen, der die Euthanasie und damit die zigtausendfache Tötung von Menschen in einem akzeptablen Licht erscheinen lässt?
Mir erscheint Dein Verständnis von Propaganda ein wenig einfach. Joseph Goebbels wollte als Propagandaminister mitnichten unbedingt Filme sehen, in denen Hakenkreuzfahnen geschwenkt und Parteitagsprogramme hergebetet werden. Er favorisierte Filme, die weniger plump, weniger offensichtlich Ideologie transportierten. Und worauf "Ich klage an" abzielt, darüber gibt es denn wirklich auch einen Grundkonsens. Wenn Du nicht unbedingt der Meinung bist, die von Dir beschworene "herrschende Klasse" hätte die Filmexperten dazu gezwungen, ihre Ansichten dazu zu teilen, dann muss es für diesen Konsens einen Grund geben, der mit der deutschen Geschichte und diesem Film zu tun hat. Und diesen politischen Hintergrund kannst Du beim Sehen einfach ausblenden?
Vielleicht bedarf es noch eines weiteren Beispiels: am Ende des Zweiten Weltkrieges hatte "Kolberg" Premiere. Ein Film, der die erfolgreiche Verteidigung Kolbergs gegen napoleonische Truppen 1807 schildert, und in dem Dialoge geführt werden wie:
"Kolberg darf nicht aufgegeben werden, Gneisenau. So wollt ich’s von ihnen hören, Nettelbeck. Nun können wir zusammen sterben."
Meinst Du nicht, dass zwischen Film und Wirklichkeit da irgendein Zusammenhang besteht? Dass es da um mehr als Film und mitnichten um 1807 geht? Dass der von den Nazis propagierte Heldentod am Endes des Krieges voll auf den Film durchschlägt?
Zwei Anmerkungen noch: ohne es überprüft zu haben, kann ich mir durchaus vorstellen, dass der Film nur in Deutschland tatsächlich gewissen Beschränkungen unterliegt. Dass scheint mir aber auf Grund der Rolle, die Deutschland im Zweiten Weltkrieg gespielt hat, indes nicht verwunderlich. Wobei der Film letztlich ja hierzulande nicht verboten ist, sonst hättest Du ihn ja nicht sehen können.
Und: zum Thema Sterbehilfe gibt es mit "Das Meer in mir" einen zeitnahen, bestürzenden und sehr bewegenden Film.
Soweit vielleicht.
Donnerstag, 23. Februar 2012, 09:53 Uhr
Lauramarie
Fast hätte ich ihn vergessen.....
" 127 hours"
bleibt im Gedächtnis....
http://de.wikipedia.org/wiki/127_Hours
Donnerstag, 23. Februar 2012, 09:48 Uhr
meyertomas
Und deswegen glaube ich, das es sehr wohl darum geht, das es ein Film aus ebendieser Zeit ist, so wie andere Dinge auch. Der Umgang dieser Demokratie ist gleich. Donnerstag, 23. Februar 2012, 07:18 Uhr
meyertomas
Das mag sein. Aber eben auch nicht. Wie Sie sagen, jeder mag in dem Film etwas anderes sehen. Ich sah darin ein urmenschliches Problem, ohne mit politischen Ansichten oder Vorurteilen heranzugehen - und eben ohne ihn politisch zu interpretieren. Wie gesagt, ich sah die schauspielerische Leistung im Rahmen der Einfachheit und die Umsetzung eines Themas, das heute genauso aktuell ist wie damals. Ohne die Vorurteile könnte es wie schon gesagt, ein Film aus der heutigen Zeit sein - nur um auf den schändlichen Umgang der P.I.D. zu verweisen, quasi ein Folgethema. Die Politikrichtung kommt und geht, was aber bleibt, ist das die Menschen bewegenden Themen und Probleme. Die Antwort wird wohl jeder für sich selbst suchen müssen. Donnerstag, 23. Februar 2012, 07:17 Uhr
meyertomas
@rimapu: im übrigen bin nicht ich es, der den Figarioanern die für diesen Film nötige Intelligenz abspricht - das hat schon die herrschende Klasse (= Volksvertreter) der Deutschen für ihr Volk getan, indem sie diesen Film zensierte. Im übrigen nur in Deutschland zensiert. Mittwoch, 22. Februar 2012, 22:33 Uhr
meyertomas
@rimapu: genau das habe ich versucht. Doch erreichte mich eine Mail der Figaro-Redaktion, die mir andeutete, wenn es sich um den 1941-iger Film handele, müßten meine diesbzgl. Beiträge gesperrt werden. Also gehe ich davon aus, das was ich zuvor hier geschrieben habe. Im übrigen, wer den Film sehen würde und nicht wüßte um das ganze politische Drumherum, dem würde es schwerfallen überhaupt zu erkennen, das es sich um einen Film aus dem Dritten Reich handelt - denn es werden keine Fahnen geschwenkt wie in Propagandafilmen üblich, und selbst das Abzeichen auf dem Anzug trägt nur der Richter, und da muß man schon fast mit der Lupe schauen, um die Insignien des Reiches zu erkennen.
Allein schon dafür eine Beitragssperre anzudenken, erinnert mich an andere Zeiten, doch am wenigstens an eine Demokratie. Und wenn es denn doch so ist, sind weitere Kommentare dazu überflüssig. Mir ging es nicht um eine Politisierung des Filmes, sondern um die Brillianz der Schauspieler in all ihrer Einfachheit, ein so emotional tiefes menschliches Thema sachlich herüberzubringen - und letztendlich dem Zuschauer die Entscheidung/Interpretation zu überlassen, da der Richterspruch offen bleibt. Mittwoch, 22. Februar 2012, 21:53 Uhr
Lauramarie
@uwerner, Deinen Ausführungen möchte ich nur noch hinzufügen, dass die Darsteller relativ frei spielen konnten, nicht durch vorgegebene Sätze eingeschränkt wurden - ein grosser Gewinn für die Glaubwürdigkeit des Films und die Nähe zum Zuschauer.
Absolut ein Film, den man nicht vergisst! Mittwoch, 22. Februar 2012, 19:02 Uhr
Lauramarie
Ja, den preisgekrönten Faustfilm von Regisseur Sokurow meine ich,
den würde ich mir glatt nochmal ansehen..... Mittwoch, 22. Februar 2012, 18:43 Uhr
Tom_Hartmann_FIGARO
@lauramarie
Da meinst Du doch bestimmt die Sokurow-Verfilmung? Oder doch was Älteres? Und Pina fand ich auch sehr gelungen. Musik und Bild gehen da eine wundervolle Verbindung ein. Ist bis jetzt auch ziemlich der einzige Film, bei dem der 3 D-Effekt wirklich Sinn macht! Mittwoch, 22. Februar 2012, 18:06 Uhr
Lauramarie
Da du fragst, Tom_Hartmann...
alle Dresen- Filme, so auch " Halt auf freier Strecke" sind etwas ganz besondes Sehenswertes- sie spiegeln das wahre Leben wider- ungeschönt, schnörkellos.
Aber wer will das schon sehen- wer will sich mit dem Sterben eines tumorkranken Mannes zu bester Feierabendzeit beschäftigen, den es mitten aus dem Leben reisst ?
Dass neben all dem Traurigsein, einem ganz dicken Kloss im Hals und den Tränen hinter den Augenlidern der Film auch etwas ungemeinTröstliches hatte, fand ich grandios.
Wer das Leben allgemein, das Glück und die Erfüllberkeit der Träume hinterfragt, der scheut sich nicht, in diesen Film zu gehen.
Ich war übrigens nicht mit uwerner in der Vorstellung, sondern mit meinem Mann, der sich auch gern um das Filmerlebnis gedrückt hätte....
Vielleicht sind wir Frauen mutiger, was die Auswahl der Themen betrifft......
Mittwoch, 22. Februar 2012, 17:53 Uhr
uwerner
@Tom_Hartmann_Figaro
Also ich war nicht allein in diesem Film, sondern mit meiner Frau.
Was soll ich sagen...ja wir haben uns bewußt diesen Film angesehen zum einen, weil es ein Dreesen Film war und zum anderen, weil ich durch ttt bzw andere Kulturformate schon aufmerksam und neugierig gemacht wurde.
Dazu kommt, dass wir beide in sozialen Berufen arbeiten...
Mich hat besonders die Art und Weise der Darstellung dieser scheinbar ausweglosen Situation beindruckt...die Kameraeinstellungen als "Draufsicht" haben die Authentizität verstärkt...mir war lange danach noch komisch im Magen...und ich bin sehr sehr dankbar für solche Filme..verändern sie doch die Sicht auf den Moment nachhaltig
Dazu kam dann noch die Nachbereitung durch den Sender Figaro...
Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen...auch weil er ein Film über das Leben und nicht nur über den Tod ist!!!!!
Beeindruckt hat mich auch die Palliativmedizinerin....
@lauramarie...???? wie siehst du das ????? Mittwoch, 22. Februar 2012, 17:38 Uhr
Bellis
Wenn ich so meinen Kommentar noch mal lese, denke ich, ein paar Zeilen zu den öden Links wären auch nicht schlecht. Also hier noch ein bisschen mehr:
"The Big Lebowski" mag ich, weil mir der Film das tröstliche Gefühl vermittelt, dass man auch ohne berufliche Karriere und ohne Geld in der Tasche ein schönes Leben haben kann, solange man seine Ruhe hat und vielleicht noch ein paar gute Freunde.
Bei "Prinzessin Mononoke" haben mich die Bilder überwältigt, vor allem die Darstellung des Waldes. Außerdem fand ich nachdenkenswert, dass es in diesem Film kein klares "Gut" oder "Böse" gab, sondern nur unterschiedliche Gruppierungen, die gemäß ihrer jeweiligen Beweggründe handelten.
"Clerks -Die Ladenhüter" und "Dogma" fand ich einfach nur lustig. Ebenso wie "Galaxy Quest". Hier ist mir bis heute die Szene auf dem Planeten mit den niedlichen Kindchenschema-Wesen in der Erinnerung geblieben. Die sehen sehr drollig und süß aus und als sie merken, dass eines von ihnen Schwäche zeigt, stürzen sie sich auf das kleine Kerlchen und zerfleischen es bei lebendigem Leibe. So stelle ich mir auf eine schwarzhumorige Weise die Erziehungsziele vor, die mit diversen "Elitekindergärten" und "Tigermütterratgebern" angestrebt werden. Mittwoch, 22. Februar 2012, 15:51 Uhr
meyertomas
Bezüglich diesen Filmes ging es nicht um eine politische Interpretation, sondern rein sachlich um die Frage, warum er einen persönlichen Oskar erhalten sollte - aufgrund der schauspielerischen Leistung in der Umsetzung eines emotional schweren Themas. Nun ich Ihnen korrigiert gestehe die Jahreszahl 1941, werden Sie meine Kommentare sperren. Damit habe nicht ich, sondern Sie politisch interpretiert. Mittwoch, 22. Februar 2012, 15:13 Uhr
meyertomas
Erstens bekenne ich meinen Irrtum, es war 1941, nicht von 1939. Zweitens kann gern jeder den Wikipedia-Eintrag als verbindlich ansehen wer er einfach mag. Drittens hat sich mir bei diesem Film deutlich gezeigt, das man den Film gesehen haben muß, da sich erst daran eine Urteilsbildung festmachen läßt. Es ist zu einfach, dem ja ach so mündigen Bürger eine Interpretation vorzusetzen (wie demokratisch), die aus dem Film so nicht zwingend hervorgeht - der Schluß ist offen, jeder bildet sich selbst. An Aktualität nicht zu übertreffen, wenn es um Sterbehilfediskussionen nicht nur hier, sondern in vielen Ländern geht. Allerdings zugegeben, es bedarf eines gewissen Intellekts. Mir war es vergönnt, mir eine eigene und unabhängige Meinung zu diesem Film zu bilden im Rahmen einer Ethikdiskussionsrunde. Mittwoch, 22. Februar 2012, 15:07 Uhr
Isidorus
Und meinen persönlichen Oscar für den besten Sci-Fi-Film der letzten Jahre bekommt
District 9
http://www.youtube.com/watch?v=oo4rKtKkP2k
Aliens for President fordert
Isí-De-zwo Mittwoch, 22. Februar 2012, 13:26 Uhr
Tom_Hartmann_FIGARO
@uwerner, @lauramarie
Wart ihr eigentlich allein bei "Halt auf freier Strecke" oder mit mehreren? Entschuldigt diese vielleicht absurd erscheinende Frage, aber in meinem Bekanntenkreis haben viele um diesen Film wegen des Themas einen richtigen Bogen gemacht. Und was würdet ihr denen im nachhinein sagen? Mittwoch, 22. Februar 2012, 13:20 Uhr
Rimapu
Zur Diskussion: "Ich klage an": Zitat: "Mit Ich klage an hat Wolfgang Liebeneiner einen Propagandafilm geschaffen, in dem ein Sterbehilfe-Melodram erzählt wird, um das Euthanasie-Programm der Nazis zu rechtfertigen." Hans Schmid in Telepolis vom 01.01. 2012, Telepolis ist ein Onlinemagazin des Heise Zeitschriftenverlags, mehr Informationen über den Film http://www.heise.de/tp/artikel/36/36065/1.html Mittwoch, 22. Februar 2012, 12:36 Uhr
Bastian_Wierzioch_FIGARO
Also mein Leben verändert hat ja Natural born Killers von Oliver Stone. Nicht wegen der krassen Gewalt, sondern wegen der Ästhetik. Ich weiß noch, wie ich in den 90ern in der Oberstufe gefühlte 100x nach Nürnberg in ein kleines Kino gefahren bin, das NBK über Wochen gezeigt hat (so wie übrigens auch den Blues Brothers Film). Mir war vorher nicht klar, dass es filmisch keine Grenzen gibt. Stone flechtet zum Beispiel Comicstrips in die Handlung ein. Für mich damals völlig neu. Den Soundtrack höre ich immer noch sehr gerne mit Leonard Cohen, Nine Inch Nails ... Mittwoch, 22. Februar 2012, 11:05 Uhr
Barbara
Mein Favorit für die aktuelle Oscar-Verleihung ist der Film: Hugo Cabret. Nominiert ist er für 11 Oscars, da wird es hoffentlich für das eine oder andere goldene Männlein reichen! Und für Martin Scorsese wünsche ich mir den Regie-Oscar! Mittwoch, 22. Februar 2012, 10:40 Uhr
Lauramarie
Das Kind in mir votet:
Das doppelte Lottchen
mit Isa und Jutta Günther und der Echtstimme von Erich Kästner. Mittwoch, 22. Februar 2012, 09:30 Uhr
Tom_Hartmann_FIGARO
@ annabolika
"The Artist" - für die aktuelle Oscarveranstaltung ist das mein Favorit. Da ich den aber erst in diesem Jahr gesehen habe, darf ich mich für das Jahr 2011 noch für einen anderen Lieblingsfilm entscheiden. Das ist "Der Name der Leute". Und Balsam fürs Herz waren in meinen Augen "Die anonymen Romantiker". Mittwoch, 22. Februar 2012, 08:31 Uhr
Tom_Hartmann_FIGARO
Den letzten Kommentar von meyerthomas möchte ich kommentieren, in dem ich auf den entsprechenden Eintrag in der wikipedia verweise:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ich_klage_an_%2819... Mittwoch, 22. Februar 2012, 08:21 Uhr
meyertomas
+++ Kommentar entfernt wegen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen: empfohlener Film steht in Deutschland auf der Liste der Vorbehaltsfilme. Community-Moderator +++ Mittwoch, 22. Februar 2012, 06:57 Uhr
vosch007
"De zee die denkt" (the sea that thinks) ist ein niederländischer, vorallem aber ein ganz und gar verrückter Film von Gert de Graaff.
Er erzählt von Bart, einem Drehbuchautoren, der gerade an einem neuen Drehbuch schreibt. Seltsam ist nur, daß in dem Moment, in dem Bart an dem Drehbuch schreibt, genau das geschieht, was er gerade schreibt. D.h. er tippt in die Tastatur des Computers, was er gerade tut und tut, was er gerade in den Rechner tippt ... - Ist schwer zu erklären. Vielleicht frei nach dem Motto - Was war eher da: das Ei oder die Henne? - oder in Anlehnung an die Bilder von M. C. Escher.
Gespickt mit vielen optischen Täuschungen und seltsamen Kameraperspektiven zieht de Graaff den Zuschauer immer weiter in die Handlung des Films hinein. Letztlich steht man vor einem Konflikt: Was ist Täuschung und was Wirklichkeit? Wirkt manche Täuschung nicht einleuchtender als die bisher für wahr gehaltene "Wirklichkeit"? Wie nehme ich mein Umwelt wahr? Wie nehme ich mich selbst war? ...
Ein wirklich wunderbarer Film, eine Art Chiropraktiker für den Kopf ;-)
Dienstag, 21. Februar 2012, 22:50 Uhr
widderjan
"Reise in die Urzeit" - weil es ein Pionierfilm war/ist (auch im doppelten Sinn) bzw. ein Film, der dieses kl. Genre auf einen Höhepunkt führte (der erst ca. 40 Jahre später übertroffen von "Jurassic Park" u. BBC-Dokus, die wieder eine Begeisterung für Saurier auslösten, gerade auch bei Kindern.)
(Im Naturkundemuseum Berlin sind übrigens in der großen Saurierhalle inzwischen einige 'Ferngläser' aufgestellt, in denen Besucher gute kurze Animationen über die dort ausgestellten Riesenskelette ansehen können.) Dienstag, 21. Februar 2012, 22:40 Uhr
Bellis
Mein Oscar geht an "The Big Lebowski" http://de.wikipedia.org/wiki/The_Big_Lebowski
Dann würde ich noch einen an "Prinzessin Mononoke" http://de.wikipedia.org/wiki/Prinzessin_Mononoke vergeben, an "Hellboy II" versteht sich ;o) und an "Galaxy Quest" http://de.wikipedia.org/wiki/Galaxy_Quest_–_Pla... natürlich auch.
Ach ja. Dann wären da noch "Clerks -Die Ladenhüter" http://de.wikipedia.org/wiki/Clerks_–_Die_Laden... und natürlich "Dogma" http://de.wikipedia.org/wiki/Dogma_(Film)
Eigentlich wollte ich noch den einen oder anderen ernsten Film empfehlen. Aber aus irgendeinem Grund fällt mir da gerade nichts ein. Vielleicht ja morgen. Dienstag, 21. Februar 2012, 22:19 Uhr
userin
Cinema Paradiso
Nicht nur, weil es so gut zum Thema passt ;-)
...sondern schon allein wegen der Kuss-Szenen,
die, vom mit dem Glöckchen klingelnden Pfarrer zensiert,
als Collage am Ende...
Das ist die Stelle, wo man lieber Taschentücher im Haus haben sollte... Dienstag, 21. Februar 2012, 22:08 Uhr
Christiane
Ein Kinder/Jugendfilm: Die Blindgänger oder auch Wer küßt schon einen Leguan
Alles auf Zucker oder Schnitzelparadies oder Die große Verführung
Chocolat oder Die Kinder des Monsieur Matthieu Dienstag, 21. Februar 2012, 20:43 Uhr
almaviva
Jaaa! "Contact" ist wundervoll vielschichtig! Dienstag, 21. Februar 2012, 20:35 Uhr
exUser
Immer wieder gerne sehe ich auch "Contact". Und natürlich alle Filme mit dem großartigen Klaus Kinski, insbesondere "Fitzcarraldo" . Dienstag, 21. Februar 2012, 20:35 Uhr
almaviva
Einige meiner Favoriten für den "persönlichen Oscar" sind hier schon aufgeführt, so würde ich "Stalker" und "Abschied von Matjora" unbedingt dazuzählen. Auch "Die Katze" ist großartig, ebenso "Godfather" (Der Pate) I-III. Ein Film allerdings, bisher noch nicht genannt, ist für mich mit Abstand der erste Kandidat: "Wild at Heart" mit Nicolas Cage und Laura Dern. Dieser Film schöpft m. E. alle, einfach alle Möglichkeiten, die dieses Medium bietet, aus.
Dennoch, der Gegensatz im Intro des Blogs, zwischen den am Band produzierten Autoverfolgungsjagden der Actionstreifen und den verwackelten Emo-Traktaten der Indi-Szene reizt mich, noch einen weiteren Kandidaten meiner "ersten Reihe" ins Feld zu führen: "Stirb langsam III" (Die Harder III). Die Dialoge zwischen B. Willis und Samuel L. Jackson sind selbst in der deutschen Synchronisation so was von ausgefeilt, dass der Film auch in der Wiederholung der Wiederholung ein Hochgenuss ist.
Last but not least: "Wenn die Gondeln Trauer tragen", einfach hohe Kunst. Dienstag, 21. Februar 2012, 20:04 Uhr
Printmaker
"Lost in Translation" von Sofia Coppola (sie erhielt den Oscar für das beste Originaldrehbuch).
Der Irrsinn der Globalisierung (bezogen auf die menschliche Dimension) wird hier auf den Punkt gebracht; mit Empathie, Humor und nicht ohne Hoffnung. Dienstag, 21. Februar 2012, 18:08 Uhr
Isidorus
Ja, und ich habe zugelegt....
El Gordo Isí Dienstag, 21. Februar 2012, 14:16 Uhr
Isidorus
Was würde passieren, wenn ich in mein asturisches Dorf zurückkäme, weil mein bester Freund gestorben ist, so ähnlich würde es mir auch ergehen, wie in Susos Turm:
http://www.youtube.com/watch?v=2tLJM7EhuTo
Oskar für die Abb. meine ganz persönlichen Jugendnostalgie
The Boat that Rocked
http://www.youtube.com/watch?v=pyXu0mC38SE
in English
Oskar für das Gefühl einer ganzen Generation, das rockt !
The Tourist fand ich ganz nett, aber es gibt Bessere mit Johnny Depp, z.B. Wenn Träume fliegen lernen oder Chocolat
http://www.youtube.com/watch?v=fKgw4XjIurI
Meine Tochter würde vielleicht noch empfehlen
Summer of Love
http://www.youtube.com/watch?v=hS8hHUaVyG0& ;...
Jugendgefühl heute
Filmpreise vom nostalgischen Don Isí
Dienstag, 21. Februar 2012, 14:15 Uhr
exUser
"Stalker" und "Abschied von Matjora" gehören auch nach vielen Jahren noch zu meinen Favoriten. Aber auch der von musicandus genannte Film gehört dazu. Dienstag, 21. Februar 2012, 14:05 Uhr
KleinerBaer
Fataler Fehler von mir: Im Film "Carmen" wurde natürlich der Flamenco getanzt! Dienstag, 21. Februar 2012, 13:01 Uhr
musicandus
Da ich kein "Filmfan" bin - sicher ein Nachteil, der mich zu manchem verpassten Erleben verurteilt ..;-) - kann ich jetzt nur sagen, welcher Film mich besonders und nachhaltig beeindruckt hat. Es ist der Film nach der Erzählung von George Simenon "Die Katze", mit Jan Gabin und Simone Signoret - ein Thema, das die Welt des Alters unglaublich realistisch charakterisiert und in vielfältiger Weise (auch ohne Katze....;-)....) relevant ist. Dienstag, 21. Februar 2012, 12:35 Uhr
Rimapu
Die Kinder des Monsieur Matthieu , weil er in überragender Weise sichtbar und fühlbar macht, was Musik vermag! Dienstag, 21. Februar 2012, 12:02 Uhr
KleinerBaer
Erste Filmerlebnisse waren vor allem die russischen Filme. Da gab es auch einige darunter, die nachhaltig wirkten, wie z. B. "Die Ballade vom Soldaten"
Begeistert hat mich "Carmen", ich glaube von und mit Carlos Saura, regelrecht vom Stuhl gerissen.
Dann gab es mal einen Dokumentarfilm "Max Ernst" mit der Musik von Strawinsky. Der hat mich nachhaltig beeindruckt.. Einen Oscar würde ich vergeben für den Film "Schwarzer Kater, weiße Katze", da kommen der Humor , der Witz, die Lebensfreude und auch die Musik aus einer ganz anderen Ecke als sonst.
Erwähnen möchte ich noch "About Schmidt" mit einem umwerfenden Jack Nickelson, "The Straight Story" und einen Film von Jim Jarmusch über die Nacht eines Taxifahrers (Armin Müller-Stahl) . Aus einem ganz anderen Genre "Das weinende Kamel" und auch "Koyaanisqatsi", eine einzigartige Gegenüberstellung der Schönheit der Natur und dem lärmenden, rasant pulsierenden Leben der Menschen in den Großstädten, dafür mein Oscar.
Zuletzt sehr beeindruckt war ich von dem Schauspieler Bruno Ganz. Er spielt in fast all seinen Filmen umwerfend gut.
Mir fallen zu dem Thema bestimmt noch viele Filme und Dokumentarstreifen ein, das würde ausufern.
Dazu muss ich einfach ab und zu ins Kino gehen, weil man dort wirklich ganz in die andere Welt eintaucht.
Dienstag, 21. Februar 2012, 11:53 Uhr
Lauramarie
Faust
Kabale und Liebe ( mit August Diehl als Ferdinand)
Halt auf freier Strecke
Pina
Dienstag, 21. Februar 2012, 11:47 Uhr
uwerner
Halt auf freier Strecke Dienstag, 21. Februar 2012, 11:21 Uhr
annabolika
The Artist Dienstag, 21. Februar 2012, 09:54 Uhr
magentis1984
http://de.wikipedia.org/wiki/Angsthasen
Edgar Selge spielt, als gäbs kein Morgen. Dienstag, 21. Februar 2012, 09:50 Uhr